Was passiert, wenn die AfD mit ihrer Energie- und Klimapolitik Ernst macht? Windkraft stoppen, länger Kohle verbrennen, zurück zu Putin-Gas und neue Atomkraftwerke bauen – bei gleichzeitiger Ablehnung von Klimaschutz.
Wir machen den Faktencheck: Was würde diese Politik für Energiepreise, Wirtschaft, Arbeitsplätze, Energiesicherheit und Klimakrise bedeuten? Und warum verfängt Energie- und Klimapopulismus bei so vielen Menschen?
Hält die neue Ampel-Regierung ihre Klimaschutzversprechen ein? Wir erläutern, wie Ihr mit Hilfe einer neuen Solarenergieausbaustudie der Regierung auf die Finger schauen könnt. Die Photovoltaik verfügt über die größten Potenziale zur erneuerbaren Stromerzeugung in Deutschland. Am Ausbau der Photovoltaik lässt sich ablesen, wie viel Windenergie wir zubauen müssen, wie viel Wasserstoff wir importieren müssen und ob wir ein Benzin- und Dieselautoverbot brauchen.
Wie hoch ist eigentlich der Fachkräftebedarf für die Energiewende und können wir den 1,5-Grad-Pfad überhaupt noch einhalten? Welchen Solarenergiezubau brauchen wir in Deutschland wirklich, um unsere Klimaschutzziele einzuhalten? Was passiert, wenn der Windkraftausbau weiter stoppt und wie viel Wasserstoff müssen wir künftig importieren? Brauchen wir ein Zulassungsverbot für Verbrennerautos und einen Einbaustopp für Öl- und Gasheizungen? Und was muss die Regierung jetzt unternehmen, um den Solarenergieausbau wirklich auf Klimaschutzkurs zu bringen? Diese und andere Fragen beantwortet die neue Folge des Podcasts von Cornelia und Volker Quaschning.
Der Import von grünem Strom oder Wasserstoff aus Nordafrika oder dem Nahen Osten wird von einigen Menschen als Alternative im Bau von Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen in Deutschland gesehen. Doch sind Energieimporte wirklich eine Lösung? Welche Transportwege kommen überhaupt in Frage? Wie sieht es mit den Verlusten aus und wäre importiere Energie billiger oder teurer als regenerativer Strom aus Deutschland? Gefährden Energieimporte am Ende vielleicht nicht sogar die deutsche Wirtschaft? Wir beantworten diese und andere Fragen.
Der Ausbau der Windkraft stößt in Deutschland auf viele Widerstände. Die bayerische Landesregierung hat den Windkraftausbau mit der 10-H-Regelung praktisch gestoppt. Als Alternative zum fehlenden Windstrom werden Energieimporte genannt. Können Energieimporte aus Norddeutschland, Südeuropa oder Nordafrika die Lücken wirklich schließen?
Die Anti-Windkraftbewegung warnt schon lange von gesundheitsschädlichem Infraschall von Windkraftanlagen und das ZDF produziert eine reißerische Sendung zum Thema. Wir machen den Fakten-Check und erklären die wissenschaftlichen Hintergründe. Senden Windkraftanlagen wirklich gefährlichen Infraschall aus oder ist das ein Scheinargument, mit dem völlig unbegründet Ängste geschürt werden sollen, um beim Windenergieausbau und der Energiewende Sand ins Getriebe zu streuen? Und kann es sein, dass eine Bundesbehörde die Windkraft mit fehlerhaften Messwerten völlig ungerechtfertigt an den Pranger stellt?
Ist Infraschall von Windkraftanlagen wirklich gefährlich? Welche Rolle spielt der Nocebo-Effekt? Wie nutzen Klimaleugner*innen und Windkraftgegner*innen das Thema Infraschall zur Stimmungsmache gegen Windkraft? Welche Rolle spielt das ZDF und die Bundesanstalt BGR?
AKTUELLE ENTWICKLUNG: Inzwischen hat die BGR den im Podcast beschriebenen Rechenfehler zugegeben und Peter Altmaier als zuständiger Minister sich entschuldigt und Aufklärung angekündigt. Danke an Stefan Holzheu für die tolle Aufklärungsarbeit und an alle Hörer:innen, die ebenfalls Druck zur Aufklärung gemacht haben.
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Photovoltaik und Windkraft erzeugen bereits heute mehr Strom als Kohle und Atomkraft. Zum Stoppen der Klimakrise müssen sie aber künftig den Löwenanteil unserer Energieversorgung abdecken. Gibt es Alternativen, geht das überhaupt, welcher Speicherbedarf entsteht oder drohen sogar Blackouts und welche Chancen haben wir mit einer schnellen Energiewende?
Dieser Podcast analysiert, wie stark Photovoltaik und Windkraft unsere künftige Energieversorgung dominieren werden und welche Risiken und Chancen damit verbunden sind.
Im Dezember 2020 wurde das Erneuerbare Energien Gesetz EEG novelliert. Dieser Podcast erklärt die Änderungen sowie die Auswirkungen auf den Ausbau erneuerbarer Energien und er erläutert die verpassten Chancen für den Klimaschutz.
Bislang unternimmt die CDU/CSU-Union kaum etwas, damit Deutschland noch seinen Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen gerecht werden kann. Ein Synonym dafür ist die Novelle des Erneuerbaren Energien Gesetzes EEG. Anstatt den Ausbau erneuerbarer Energien endlich richtig in Schwung zu bringen, wird er weiter ausgebremst. Damit entfernt sich die Regierung immer weiter von den eigenen Klimaschutzversprechungen. Doch es gibt auch andere Stimmen in der Union, die in diesem Podcast zu Wort kommen.
Der CSU-Arbeitskreis Energiewende (CSU-AKE) hat den kritischen Stimmen zur EEG-Novelle eine Plattform gegeben. In einem Statement fordert er, die Ausbauziele zu Verdoppeln und Bremsen wie die Eigenverbrauchsumlage abzuschaffen. Grund genug, in diesem Podcast mit Winfried Wahl vom CSU-AKE am Telefon Hintergründe zu besprechen.
Ein knappes Jahr vor der nächsten Bundestagswahl wird das Erneuerbare Energien Gesetz EEG novelliert. Der zuständige Bundeswirtschaftsminister hat dabei einen historischen Kompromiss für den Klimaschutz versprochen. Doch bei näherem Hinsehen verbaut der vorliegende Gesetzesentwurf alle Möglichkeiten, dass Deutschland seine Klimaschutzziele doch noch einhalten kann. Dieser Podcast erläutert, welche Änderungen für die Photovoltaik und Windkraft geplant sind, warum das EEG in den letzten Jahren immer weniger zum Klimaschutz beigetragen hat und was zum Stoppen der Klimakrise wirklich nötig wäre.